Über uns

Kirche im Hier und Jetzt

mittendrin ist eine neue evangelische Kirchengründung im Zentrum von Potsdam – eben mittendrin. Wir sind überzeugt, dass es sich lohnt den christlichen Glauben gemeinsam zu entdecken, Erfahrungen zu teilen und einen Bezug zwischen Glaube und Alltag herzustellen. Wie kann Kirche aussehen – im Jahr 2017 und in einer Stadt wie Potsdam? Als Gemeinschaft von Christen und am Glauben Interessierten wollen wir nicht unsichtbar bleiben, sondern einen positiven Beitrag für unser Umfeld leisten.

mittendrin gemeinschaft

Das Projekt startete im Oktober 2011 und zunächst trafen wir uns in unserem Büro in der Bäckerstraße und in unseren Wohnungen. Im Januar 2013 begannen wir alle 14 Tage mit einem Gottesdienst am Sonntag und mieteten dazu einen Saal im Kabaret Obelisk. Seit September 2015 findet dort der Gottesdienst wöchentlich statt. Darüber hinaus treffen wir uns in Kleingruppen und wir unternehmen viel zusammen.

Die Pastoren von mittendrin heißen Steffen Weil und Thomas Keil. Steffen hat Theologie studiert und lebt und arbeitet seit Sommer 2009 mit seiner Familie in Potsdam. Thomas hat ebenfalls Theologie studiert und ist seit September 2016 zusammen mit seiner Frau dabei. Die beiden Pastoren bilden mit einigen weiteren Haupt- und Ehrenamtlichen das Leitungsteam. Außerdem bestimmen alle, die sich aktiv bei mittendrin engagieren, den Stil und den Charakter dieser Kirche mit.

Das ist uns wichtig

Wir glauben, dass das höchste Ziel für uns Menschen darin besteht, Gott zu ehren. Dieser Grundwert liegt allen anderen hier formulierten Werten zugrunde und bildet die Basis für die Kirchengründung mittendrin.

Wie wollen wir eine Kirche für die Stadt Potsdam sein und damit Gott ehren?
Indem wir uns …

  1. auf das Evangelium fokussieren

    Die Mitte des Evangeliums ist die Botschaft von Jesus Christus. Er ist das Zentrum der biblischen Lehre und damit auch unseres Glaubens. Nichts, keine Erfahrung, keine Tradition, kein Dogma, kein Thema ist so wichtig wie Jesus Christus. Er allein garantiert die Veränderung und Rettung von Menschen. Dieses Evangelium der Gnade ist für uns sowohl ein Schutz vor Gesetzlichkeit, als auch Freiheit zu Ehrlichkeit und Gehorsam.

  2. nach Gemeinschaft ausstrecken

    Gott hat uns Menschen zu Gemeinschaft berufen. Er ist selbst perfekte Gemeinschaft und darum ist echte christliche Gemeinschaft grundlegend für uns. Geistliches Wachstum kann nur in Gemeinschaft stattfinden.

    Unser Ziel ist es eine verantwortliche Gemeinschaft zu kreieren, in der geistliches und persönliches Wachstum stattfindet. Diese Gemeinschaft ist eine annehmende, heilige, authentische, ermutigende, großzügige Gemeinschaft, die zu Potsdam und unseren Freunden passt.

  3. auf die Bibel gründen

    Die besten und hilfreichsten Informationen finden sich bekanntlich in den zuverlässigsten Quellen. Gott selbst hat uns die Bibel als sein Wort gegeben. Sie ist Grundlage für unseren Glauben, unser Leben, diese Kirchengründung und unsere Verkündigung. Aus ihr wollen wir alle Prinzipien und Maßstäbe ableiten und im Alltag anwenden. Keine Tradition, keine persönlichen Erfahrungen oder Ansichten stehen gleichwertig neben der Bibel. Wir lieben Gottes Wort und sind überzeugt, dass die Botschaft der Bibel auch heute noch die Kraft hat, Menschen zu verändern.

  4. in Kleingruppen strukturieren

    Echter „Erfolg“ einer Kirche lässt sich nicht an Zahlen, sondern an der persönlichen Veränderung und Entwicklung von Einzelnen ablesen. Diese Veränderung findet unserer Ansicht nach nicht maßgeblich in einer großen Gruppe, beispielsweise sonntags im Gottesdienst statt, sondern passiert in kleineren Gruppen, die auch das alltägliche Leben teilen, ohne dabei exklusiv zu werden.

    Kleingruppen helfen uns dabei, sensibel für unsere Mitmenschen und Freunde zu werden und zu lernen, dass das Evangelium der Gnade keine Theorie ist, sondern praktisch wird. In den Kleingruppen können wir lehren und leben, dass wir Schwächen nicht verstecken müssen, weil uns das Kreuz von Jesus lehrt, dass wir alle Schwächen haben. All das kann unserem Verständnis nach nur im kleinen Rahmen gelingen. Darum besteht unsere Kirche aus Kleingruppen.

  5. für andere Menschen motivieren

    Wir wollen eine Kirche sein, in der jeder in Wort und Tat seinem Nächsten und unserer Stadt dient und so ganz praktisch Gottes Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Hoffnung und Gerechtigkeit zeigt. Wir wollen keine Subkultur bilden, sondern wir sind beauftragt und motiviert anderen Menschen Gutes zu tun. Wort und Tat haben beide einen gleichermaßen wichtigen Stellenwert. Wir predigen das Evangelium und wenden es praktisch im Alltag an.

  6. gegenseitig fördern und von anderen ergänzen lassen

    Gott hat uns einzigartig gemacht und uns Gaben und Talente geschenkt, die wir bestmöglich zum Bau der Kirche und zum Ausbau seines Reiches einsetzen sollen. Um wirklich von der gegenseitigen Ergänzung zu profitieren, legen wir von Anfang an darauf wert, dass alle kompetent und ermutigt mitarbeiten können. Deswegen nehmen wir den biblischen Auftrag an die Gemeindeleitung ernst, „diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird.“ (Epheser 4,12)